Modehaus Frühauf

Tradition im neuen Outfit für das Modehaus Frühauf

Modehaus Frühauf

  • Kunde: Bekleidungshaus Frühauf GmbH
  • Ort: Freystadt
  • Eröffnung: März 2026
  • Fläche: 600 qm
  • Leistungen: INNENARCHITEKTUR, INNENAUSBAU, MÖBLIERUNG
Frühauf in Neumarkt in der Oberpfalz (Ladenbau 2013)

Ob Abendkleid oder Anzug: Im Bekleidungshaus Frühauf im bayrischen Freystadt werden oft ganze Hochzeitsgesellschaften ausgestattet, und das schon seit fast 200 Jahren. Woher wir das wissen und was wir damit zu tun haben?

Wir haben schon einmal mit dem traditionsreichen Modehaus zusammengearbeitet. Rund zehn Jahre später durften wir den Bereichen Damen Premium und Damen Casual & Trend einen neuen Look verpassen.

Die Betreiberfamilie Pirzer lebt gemeinsam mit der nächsten Generation – Tochter Stephanie Jechnerer – die Mischung aus Tradition und frischem Zeitgeist. Schon der Standort spricht für sich: Am historischen Freystadter Marktplatz verkauft das Familienunternehmen Frühauf, das ursprünglich als Jagdausstatter startete, heute angesagte Outfits von Brands wie Marc O’Polo, Max Mara, Someday, Cambio oder Barbour.

Geschneidert wird bei Frühauf übrigens bis heute: In der hauseigenen Schneiderei werden Ballkleider und Co. bei Bedarf individuell angepasst. Der offene Bereich, der die einzelnen Ebenen des Modehauses miteinander verbindet, ermöglicht einen Blick auf das Schneiderhandwerk. Ein Familienunternehmen durch und durch, das das Herz am richtigen Fleck trägt.

v.l. Christian Zorn (Sales, KNOBLAUCH), Sabine Frühauf-Pirzer, Bernhard Pirzer, Stephanie Jechnerer, Judith Hämmerle (Projektleitung, KNOBLAUCH), Lena Dünser (Raumdesign, KNOBLAUCH)
„Unser Laden ist modern, aber herzlich und nahbar. Unsere Kunden fühlen sich wie im Wohnzimmer.“

Stephanie Jechnerer, Geschäftsführerin

Freystadt als perfekte Design-Inspo

Unsere Innenarchitektin Lena Dünser war schon beim ersten Besuch von Freystadt hell begeistert. „Wie eine kleine Oase“, schwärmt sie von der mittelalterlichen Stadt, die mit Stadttoren, malerisch-bunten Häusern, Kopfsteinpflaster und viel Grün besticht. Eine perfekte Inspiration für ihr Designkonzept, das sich perfekt ins Gesamtbild des Hauses einfügt.

Mehrere Komponenten prägen das Look & Feel:

  • Bezüge zur historischen Innenstadt und zur Geschichte des Modehauses durch Farben wie das Ziegelsteinrot der Dächer und olivgrün als Reminiszenz an die Zeit als Jagdausstatter
  • Die Farben finden sich zum Beispiel an der Highlight-Hosenwand wieder, wo wir das Thema Ziegelsteine reliefartig aufgegriffen haben
  • Organische Formen bringen Weichheit
  • Möbel wie Kabinenhocker schaffen eine private Atmosphäre
  • Industrielle Stahl- und Gitterelemente für Lockerheit und Kontraste

Weil man bei Frühauf großen Wert auf individuelle Beratung legt, haben wir auf die Gestaltung der zwei großen Kabinenräume besonderes Augenmerk gelegt: Die Umkleiden sind zentral platziert, sodass die Mitarbeiterinnen einen guten Blick auf die Kund:innen haben.

Einmal flexibel möblieren, bitte

Bei der Möblierung, die im Hause KNOBLAUCH geplant und gebaut wurde, haben wir vor allem auf luftig-leichte Warenträger gesetzt; im Premium-Bereich zum Teil auch auf Deckenbarren, die den Boden frei lassen. Halbtransparente Vorhänge in den Schaufenstern machen neugierig auf das Angebot im Inneren; viele Spiegel – auch vor den Kabinen – ermöglichen einen Blick auf das Outfit aus verschiedenen Perspektiven.

All das natürlich immer mit dem Blick auf die Kundenwünsche:

  • Schnell veränderbare Möbel, so dass anlassbezogen schnell reagiert werden kann
  • Warenträgersysteme, in denen Fachböden flexibel platziert werden können
  • Erhalt mehrerer Bestandsregale, die wir neu verkleidet und wieder eingesetzt haben

Eine Cafézone im Kassenbereich rundet das Einkaufserlebnis ab – ganz im Sinne der Unternehmensphilosophie, in der die Beratung und Service fest verankert ist. „Die Kunden wissen und schätzen das und kommen zum Teil von weit her“, weiß Lena. Wenn man dann nicht nur das perfekte Abendkleid gefunden hat, sondern auch noch zu einem Espresso eingeladen wird – so wird das Einkaufserlebnis gleich noch zur kleinen Auszeit.

Frequenz durch Erlebnis

Was Events angeht, sind die Pirzer-Jechnerer ohnehin Profis. „Mein Motto ist: Schaff‘ Frequenz, wenn du Frequenzmangel hast!“, sagt Stephanie Jechnerer Den gibt es im Hause Frühauf nicht – trotz der ländlichen Lage. Denn Jechnerer und ihr Team denken sich immer wieder Highlights aus, die ihnen den Laden voll machen.

Da wäre beispielsweise das samstägliche Modefrühstück in der Freyblick-Lounge. „Unsere Kundinnen und Kunden frühstücken gemütlich und während sie ihre festliche Mode, zum Beispiel für eine Hochzeit raussuchen, spielen die Kinder in der liebevoll gestalteten Kinderecke“, erklärt Stephanie. Eine Idee, die aufgeht. Und sogar neulich, mitten in der Umbauphase im Februar 2026, sei der Laden proppenvoll gewesen: Beim Valentinsbrunch gab es im 1.OG Sekt und Krapfen, während im Erdgeschoss noch Baustelle war. „Sonst fährt doch niemand samstags nach Freystadt“, sagt Stephanie und lacht.

„Für uns war das Familienunternehmen Frühauf, das mit Herz und Seele geführt wird, im Projekt voll spürbar.“

Judith Hämmerle, Projektleitung

Kunde hatte Bauleitung inne

Bei dem Projekt gab es noch eine kleine Besonderheit: In diesem Fall hatte Familie Pirzer selbst die Bauleitung inne und Gewerke koordiniert. „Wir hatten einen recht kurzen Bauzeitraum, bei dem die Gewerke des Kunden und von KNOBLAUCH gemeinsam auf der Fläche waren“, berichtet Projektleiterin Judith Hämmerle. Da waren kurze Kommunikationswege und schnelle Absprachen wichtig.

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