Wer schon mal im KNOBLAUCH-Headquarter in Markdorf war, weiß: Hier wird Ästhetik im Innenausbau nicht nur gepredigt, sondern gelebt. „Wir wollen unseren Kundinnen und Kunden zeigen, was im Office-Bereich möglich ist, und unseren Mitarbeitenden eine richtig gute Arbeitsumgebung bieten“, erklärt Geschäftsführer und Inhaber Jürgen Zahn. Et voilà! So hat sich das einstige Büroladencafé in ein neues Office verwandelt – das home of identity.
Geplant wurde es von unseren Innenarchitektinnen Antje und Luisa. Und wie das bei eigenen Projekten meist so ist: Sie sind die schwierigsten von allen. „Wenn die Nutzer:innen deine eigenen Kolleg:innen sind, willst du es natürlich besonders gut machen“, sagt Luisa. Im Fokus des Umbaus standen zum einen die Schaffung flexibler Flächen, die für Events und Workshops benötigt werden, zum anderen aber auch mehr Rückzugsräume für fokussiertes Arbeiten und Online-Meetings. „Außerdem wollten wir den KNOBI-Spirit durch viel Offenheit und Transparenz noch stärker zeigen“, sagt Luisa.
Um all das möglich zu machen, wurde zunächst das Erdgeschoss umgebaut. Hier, wo einst der Laden war, findet nun der Bereich Interdisziplinäres Design ein neues Zuhause. Wer das home of identity betritt, wird freundlich empfangen – und erhascht – hinter der grünen Pflanzenwand gleich einen Blick in das Musteratelier, das neu gestaltete Materiallager von KNOBLAUCH, in dem es viel zu sehen und anzufassen gibt.
Im Musteratelier präsentieren wir eine kuratierte Auswahl an:
Das Musteratelier ist bewusst als haptischer Erlebnisraum konzipiert. Unsere Kund:innen nutzen den Raum zur Inspiration, Materialbemusterung und Konzeptentwicklung im Bereich Innenarchitektur, Hospitality und Office-Design. Erst neulich hat ein Kunde spontan einen halben Tag im Musterraum verbracht, einfach um sich inspirieren zu lassen von neuen Mustern, Farben und Materialien. Das Besondere: Das Musteratelier wurde komplett aus Bestandsmobiliar gebaut – re:used und re:cyled also.
– Antje Uebele
Im Obergeschoss findet sich ein altbewährter Hingucker wieder: die weiß gekachelte Cafébar als kommunikativer Treffpunkt und Ort der Begegnung, an dem Kund:innen, Gäste und Mitarbeitende gleichermaßen ihren geliebten Espresso genießen können. Flexible Sitzbereiche schaffen unterschiedliche Nutzungsszenarien: Hier eine bequeme Couch für persönliche Gespräche, dort ein langer Besprechungstisch für Meetings – ein stylischer Mix aus Designklassikern, Vintage-Möbeln und aktuellen Must-Haves. Das Highlight: der Lichthof – ein mit einem filigranen Vorhang abgetrennter Bereich mit Blick auf den Olivenbaum. Ein wunderbarer Ort für Meetings, aber auch für die Kaffeepause.
„Freiraum“ heißt die multifunktionale Fläche im Obergeschoss, gegenüber der Cafébar. „Wir stehen für ein echtes Miteinander – mit Kund:innen, Lieferant:innen und Mitarbeitenden“, sagt Jürgen. Und genau dafür braucht es Raum. Freiraum für Kollaborationen, Treffen, Events, für echte Zusammenarbeit. Hier gibt es Kundengespräche, Workshops und Designsprints, aber auch Afterwork-und Networking-Events, Ausstellungen und oft auch Besuche von Schüler:innen und Studierenden.
Das gesamte Raumkonzept folgt den Prinzipien des biophilen Designs – einem Planungsansatz, der Natur gezielt in Architektur und Arbeitswelten integriert.
Zentrale Elemente sind:
Wo Licht, Farbe, Materialität und organischen Formen sich ergänzen, entsteht eine stressreduzierende Arbeitsumgebung, die Kreativität, Konzentration und Zusammenarbeit fördert. Zugleich gibt es etliche Rückzugsräume für ruhige Gespräche, Video-Calls, aber auch zum Entspannen. Im Raum „Auszeit“ finden unsere Mitarbeitenden einen entspannten Ort für die kurze Yoga-Session, ein paar Stretching-Übungen oder auch den kurzen Powernap. Passend dazu gibt es eine gemütliche Couch, Teppichboden, eine Sprossenwand und etliche Faszienrollen. Das home of identity ist mehr als ein Office, es ist ein Lebensraum für ein großartiges Miteinander.