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Was hätte Fidel Knoblauch wohl gesagt, wenn er das gesehen hätte: Sein Enkelsohn Konni schnitzte in einem unbeobachteten Moment mit seinem Taschenmesser ein Stück Furnier aus einem Möbel. Swietenia Mahagoni. In einem Ralph Lauren Store, mitten in New York. Vermutlich wäre er stolz auf ihn gewesen. Denn dieses kleine Stückchen Holz ist ein Grundstein unserer Geschichte.

Ganz kurz vorneweg: Unser Unternehmen wurde 1909 von Fidel KNOBLAUCH als Schreinerei gegründet. Haustüren, Fenster, Treppen, Schränke standen damals auf dem Programm. In dritter Generation übernahm 1976 Konni den Betrieb von seinem Vater Hubert, mit damals zwei Mitarbeitern. Und ab jetzt wird es spannend.

Haustüren, Fenster, Treppen, Schränke waren Konni nicht genug. Gemeinsam mit einem ortsansässigen Architekt entwickelte er in den 1980er Jahren sein erstes Ladenbausystem. Und so kam er Anfang der Neunziger zu einem großen Auftrag bei Engelhorn und Sturm in Mannheim. Unter anderem wurde dabei eine Shopfläche für Ralph Lauren eingerichtet.

 

 

Im Jahr 2000 traf Konni gleich zwei richtige Entscheidungen: Er holte sich Jürgen Zahn in die Geschäftsführung und kaufte zwei Flugtickets nach New York. Denn von dort kam die Ladenbauausschreibung von Ralph Lauren mit einer Einladung zur Besichtigung des Musteraufbaus. Am 11. Dezember 2000 standen Konni und Jürgen also vor den Mustermöbeln, rätselten über die verwendete Holzart und brachten als Mitbringsel das besagte Stück Furnier mit. Die tollkühne Idee wurde belohnt: Wir bekamen nach dem Bau einer Testfläche in München den Zuschlag und Ralph Lauren zählt noch heute zu unseren größten Kunden.

Seit dem Tod von Konni im Dezember 2005 ist Jürgen der Mann an unserer Spitze. Vermacht hat Konni ihm nicht nur das amerikanische Furnier sondern auch Weitsicht, Mut und eine gute Portion Leidenschaft. Innerhalb weniger Jahre hat Jürgen die einstige Schreinerei weiterentwickelt zu einem international tätigen Unternehmen mit rund 220 Mitarbeitern. Dabei hat er nie den Blick fürs Detail und den Anspruch an Design und Handwerk verloren. Und darauf wären Konni, Hubert und Fidel mit Sicherheit stolz.